Mal was Neues: Comic Art :D

Heute gibt es mal was ganz anderes zu sehen.
Ich bin ja ein totaler Comic-Fan – und zwar insbesondere von klassischen amerikanischen Comics. DC und Marvel – finde ich gut. Und seite längerem plane ich, Bilder in diesem Stil machen.

Worum es mir dabei geht ist zweierlei:
einerseits mag ich die Bildsprache von Comics. Das Harte, Wilde, Übertriebene. Knallige Farben, starke Kontraste, dramatische Lichter und Schatten, spektakuläre Perspektiven.
Aber andererseits gefallen mir nicht nur die einzelnen Bilder, sondern auch die gesamte Gestaltung, der Aufbau der Seiten, die Übergänge zwischen den Bildern. Ihre Zusammenstellung.
Das ist alles großartig.

Wer mal besonders beeindruckende Comics sehen will, sollte sich einmal Batwoman anschauen. Neuerdings hat DC ihr ja eine eigene Serie spendiert, die von den Geschichten und ästhetisch einfach fantastisch ist. (Allerdings wurde sie mittlerweile wieder eingestellt – ganz schön schade).

Wie dem auch sei: so etwas würde ich gerne mal mit Fotos machen – Collagen aus Bildern, die wie ein Comic aussehen. Es sollte noch erkennbar sein, dass es sich um Fotos handelt (diese ‚Fake-Zeichnungen‘ kann ich nicht sonderlich leiden), aber eben Fotos mit einem ähnlich dramatischen und knalligen Stil. Und sie sollen wie in einem Comic Panel zusammengestellt sein.

Vor kurzem habe ich die ersten Versuche in diese Richtung gestartet.
Als Vorlagen habe ich Fotos verwendet, die mir vor etlicher Zeit mal Jens F. zur Bearbeitung überlassen hatte. Und die glücklicherweise aus zusammenhängenden Serien stammten, so dass ich mir eine kleine Fotogeschichte zusammenstellen konnte.

Herausgekommen ist folgendes:

Models: Viva, N.N. Fotos: Jens F. Bearbeitung: Ich

Es ist noch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe. Aber für den Anfang gefällt es mir ganz gut.
Kurz was zu meinem Vorgehen:
zunächst habe ich die Einzelbilder in einer neuen Datei angeordnet und dabei bereits ihre endgültige Position festgelegt, um in der weiteren Bearbeitung ihr Zusammenspiel im Auge zu behalten. Früher hätte ich die einzelnen Bilder erst für sich bearbeitet und sie dann zusammengestellt und aneinander angepasst. Das hat den Vorteil, dass man auch bearbeitete Einzelbilder hat, die man an anderer Stelle noch verwenden kann. Aber: der Arbeitsaufwand dafür ist um einiges größer. Einerseits weil man die Bilder in voller Auflösung bearbeitet (das war hier nicht notwendig, weil fast alle runterskaliert wurden, was einem bspw. einiges an Retusche erspart). Andererseits soll es ja eine Collage werden – und bei dieser ist das Zusammenwirken der Bilder ausschlaggebend. Bei einer Bearbeitung der Einzelbilder hat man dieses Zusammenwirken aber noch nicht wirklich im Blick. Man sieht ja nur das einzelne Bild.
Darum gehe ich mittlerweile andersherum vor.
Nachdem der Aufbau der Seite also fertig war, habe ich nun die Bilder bearbeitet. Zunächst für sich (grobe Retusche, Anpassung von Kontrasten und Farben, Einfügen von Details und Effekten) – aber eben mit Blick auf die gesamte Collage, was gerade bei der Anpassung der Kontraste und Farben sehr wichtig war, um einen passenden, gemeinsamen Look bereits in den Einzelbildern zu erreichen.
Und dann habe ich das komplette Bild als Ganzes bearbeitet – Übergänge verbessert, global Kontraste und Farbe angeglichen. Lettering eingefügt (das war kniffliger als ich erwartet hatte :D) und dann mehrfach global und selektiv nachgeschärft.

Das werde ich in Zukunft weiter ausbauen und verbessern. Idealerweise dann auch mit eigenen Fotos – wobei der Aufwand dann wohl nicht geringer wird 😀

So, ich hoffe der Beitrag hat gefallen. Wie gesagt: mal was anderes.
Und zum Abschluss die Fotos in ihrer ursprünglichen Form:

Model: Viva, N.N. Fotos: Jens F, Stock

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